Auto Subwoofer Test - Vergleichen um Nerven und Geld zu sparen

Jeder Musikliebhaber von Elektro und Hip Hop weiß, dass seine Musik viel Bass braucht und nur selten sind in einem Auto so gute Lautsprecher, dass die Autofahrt ein Sounderlebnis wird. Die Lösung für dieses Problem ist ein Auto Subwoofer. Er ist unter den Lautsprechern der Spezialist für Bässe und macht den Sound angenehmer und besser. Doch welcher Subwoofer ist der Beste für dich und dein Auto? Lieber ein Bassreflex oder doch ein Bandpass? Wie viel Wrms sollte er haben? Alle diese Fragen und noch vieles mehr erfährst du im Subwoofer Test.

Modell JBL Car GT5-
2402BR 2 x 12″

JBL Car GT5-2402BR - Subwoofer Test Auto

Testsieger

Ground Zero
GZRB 2.300SPL

Ground Zero GZRB 2.300SPL - Subwoofer Test Auto

Bassinator

Pioneer TS-WX120A
Pioneer TS-WX120A - Subwoofer Test Auto
Magnat BS 30
Magnat BS 30 - Subwoofer Test Auto

Best Price

Axton AXB20STP
Axton-AXB20STP - Subwoofer Test Auto
Sound Lautsprecher 5 Lautsprecher 4 Lautsprecher Icon Lautsprecher Icon Lautsprecher Icon Lautsprecher Icon Lautsprecher Icon Lautsprecher Icon Lautsprecher Icon Lautsprecher Icon Lautsprecher Icon Lautsprecher Icon Lautsprecher Icon
Aufbau Test 5 Test 5 Test 5 Test 3 Test 4
Design Auto 4 Auto 5 Auto 4 Auto 4 Auto 4
Preis Euro 4 Euro 5 Euro 1 Euro 1 Euro 1 Euro 3
Bauart Bassreflex (Passiv) Bandpass (Passiv) Geschlossen (Aktiv) Geschlossen (Passiv) Bandpass (Aktiv)
Leistung 550 Wrms 2.500 Wrms 50 Wrms 250 Wrms 90 Wrms
Testbericht

Amazon

Was ist ein Subwoofer?

Subwoofer zersprengt ein Glas - Subwoofer Test

Ein Subwoofer ist ein Lautsprecher, nur in groß. Er ist konstruiert um niedrige Frequenzen, auch sogenannte Bässe, wiederzugeben. Im Gegensatz zu normalen Lautsprechern sind diese größer und brauchen daher mehr Leistung. Von einem Subwoofer spricht man, wenn die Membrane einen Durchmesser von 20 cm oder mehr hat. Das hat einen physikalischen Hintergrund, denn um niedrige Frequenzen (=Bass) kraftvoll wiederzugeben, muss ein möglichst großes Luftvolumen in Bewegung gesetzt werden. Im Gegensatz dazu können kleinere Lautsprecher schneller Schwingen und eignen sich für mittlere und hohe Frequenzen (=Melodie und Gesang). Für den optimalen Sound ist eine gute Klangqualität in jedem Frequenzbereich notwendig.

Damit dieser Effekt verstärkt wird, befindet sich ein Subwoofer normalerweise in einem Gehäuse. Die unterschiedlichen Ausführungen der Gehäuse sorgen auch für einen anderen Klang. In unserem Subwoofer Test haben wir alle Typen genau unter die Lupe genommen.

Welche Typen von Subwoofer gibt es?

Ein Subwoofer kann entweder aktiv oder passiv sein. Unabhängig davon wird er in 3 Gehäusearten unterschieden. Der Typ ist wichtig für den Einbau ins Auto. Der große Unterschied ist nur im Klang und je nach Musikgeschmack ist ein anderes Gehäuse empfehlenswert, aber mehr dazu in dem Fragekatalog von unserem Subwoofer Test. Natürlich heißt das nicht, dass die anderen Gehäuse deswegen unfähig sind deine Musikrichtung zu spielen. Im Subwoofer Test werden alle Gehäusearten gleich behandelt und niemand wird bevorzugt.

Eine Endstufe versorgt den Subwoofer mit Spannung und regelt den Frequenzgang - Subwoofer Test

Eine Endstufe versorgt den Subwoofer mit Spannung und regelt den Frequenzgang.

+ Aktiv

Die einfachere Bauweise ist der aktive Subwoofer. Im Gegensatz zum Passiven ist hier die Endstufe bereits im Gehäuse integriert. Das hat die Vorteile, dass er kleiner ist (somit auch einfacher zum Einbauen ist), günstiger und er ist leichter zum Anschließen. Leider bringen die meisten Geräte nicht dieselbe Leistung wie ein passiver Subwoofer und sind daher in den meisten Fällen eine kostengünstige Ergänzung zu den bereits eingebauten Lautsprechern.

+ Passiv

Der passive Subwoofer hat keine eingebaute Endstufe. Somit sind beide gesondert einzubauen. Das hat natürlich den Nachteil, dass der Einbau und die Verkabelung nicht so einfach sind wie beim Aktiven, dafür hat er eine stärkere Leistung und einen besseren Klang. Wer genügend Platz im Kofferraum hat und sehr viel Wert auf eine gute Klangqualität mit starkem Bass legt wird mit einem passiven Subwoofer mehr Freude haben.

- Geschlossenes Gehäuse (G)

Geschlossenes Gehäuse - Subwoofer TestDurch das geschlossene Gehäuse muss die Luft bei jedem Bass im Gehäuse komprimiert werden. Das erfordert viel Kraft. Daher muss die Leistung hoch sein, um eine gute Präzision zu erreichen. Durch diese Eigenschaft ist der Wirkungsgrad nicht so gut wie bei den anderen beiden Gehäusetypen. Aber ein großer Vorteil ist, dass er ein kleines Gehäuse hat, einen guten Klang produziert und einen fast linearen Frequenzgang hat. Das geschlossene Gehäuse sollte für langsame Musikrichtungen verwendet werden, bei denen wenig gesungen und viel Bass gespielt wird.

- Bassreflexgehäuse (BR)

Bassreflex Gehäuse - Subwoofer TestDer Bassreflex ist eine Mischung aus  geschlossenem Gehäuse und Bandpass. Das Gehäuse hat eine Öffnung mit einem Rohr in seinem Gehäuse, dass sogenannte Bassreflexrohr. Durch dieses kann genügend Luft in das Gehäuse hinein und hinaus strömen. Damit schafft der Subwoofer auch schon bei weniger Leistung eine gute Präzision und einen besseren Wirkungsgrad über den gesamten Frequenzgang.  Leider braucht diese Gehäuseart viel Platz und kostet im Vergleich zum geschlossenen Gehäuse um ein Eck mehr. Die empfohlene Musikrichtung für das Bassreflexgehäuse ist eine schnellere Musik mit nicht so starkem Bass.

- Bandpass (BP)

Bandpass Gehäuse - Subwoofer TestDer Bandpass hat als einzige Bauart die Membran in dem Gehäuse und besitzt ebenfalls ein Bassreflexrohr. Der Bandpass hat eine besondere Eigenschaft, die ihm keiner so schnell nachmachen kann. Er hat einen unglaublich starken Bass, den er gezielt in einem kleinen Frequenzbereich spielt. Die beiden anderen Bauarten spielen über den kompletten Frequenzgang einen sauberen Bass.

Der beste Subwoofer fürs Auto

Welcher ist nun der beste Subwoofer für dich und dein Auto? Im Prinzip gibt es sehr viele verschieden Möglichkeiten die nun in Frage kommen. Daher haben wir vom Subwoofer Test einen Fragenkatalog ausgearbeitet, damit dir die Entscheidung leichter fällt:

Beratung für den Kauf eines Auto Subwoofer     1. Welche Musikrichtung hörst du am meisten?
     2. Ist dir ein guter Klang oder ein fetter Bass wichtig?
     3. Wo willst du deinen Sub verbauen?
     4. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?

     1. Welche Musikrichtung hörst du am meisten?

Die Musikrichtung entscheiden für das Gehäuse. Hörst du in die Musikrichtung Techno, House, Pop oder Rock ist für dich ein geschlossenes Gehäuse genau richtig. Hörst du jedoch lieber Rnb, Hip Hop, Soul oder Black dann wirst du mehr Freude mit einem Bassreflex haben. Für den Bandpass gibt es keine richtige oder falsche Musikrichtung, man muss die Bass-Eigenschaft von ihm einfach mögen, ansonsten lieber zu einem anderen Gehäuse greifen. Natürlich kannst du auch Techno mit einem Bassreflex hören, gar kein Thema! Die Musik wird sich so auch gut anhören, aber im Subwoofer Test suchen wir den besten Subwoofer.

     2. Ist dir ein guter Klang oder ein fetter Bass wichtig?

Willst du einen tollen Klang haben oder soll der Bass die Straße zum Beben bringen? Die entscheidenden Kennzahlen dafür sind die Leistung [Wrms] (=Watt RMS) und der Wirkungsgrad [dB] (=Dezibel). Die Leistung gibt dir an, wie viel Kraft der Subwoofer entfachen kann. Je mehr Wrms er hat, desto stärker kann er den Bass wiedergeben. Du solltest vor allem darauf achten, dass du immer die Wrms beachtest und nicht die Maximalleistung Wmax (Watt maximal). Der Unterschied ist, dass die Wrms die Durchschnittleistung über einen längeren Zeitraum ist. Die Wmax sind hingegen nur die Maximalleistung für einen einzelnen Schlag (Peak). Es hilft dir also nichts, wenn der Subwoofer kurzfristig eine Spitzenleistung jenseits von Gut und Böse abgibt, aber die Leistung sonst nicht ausreicht. Die zweite Kennzahl ist der Wirkungsgrad. Je höher er ist, desto besser und sauberer Klingt der Klang. Einen zusätzlichen Vorteil bringen auch doppelte Schwingspulen, weil sie sorgen für einen präziseren und stärkeren Klang. Kurz gesagt: Suchst du einen Subwoofer mit starkem Bass, solltest du in einem Bereich ab 400 Wrms anfangen zu suchen. Willst du hingegen einen guten Klang sollten die dB hoch sein. Generell sollte der Wert von 90 dB nicht unterschritten werden. Was auch ausschlaggebend ist, ist das passende Zubehör. Jede Membran besteht aus einem anderen Material (z.B. beschichtetes Papier, Aluminium, Titan etc.) und hat daher auch andere Eigenschaften. Wichtig ist hier wieder das Zusammenspiel von Subwoofer und Zubehör im Auto. Dabei sollte man auch darauf achten, wie alle Teile verbaut sind. Bei dem Subwoofer Test hat es den einen oder anderen Sub gegeben, bei dem die Teile im Gehäuse zum Vibrieren und Krachen angefangen haben, kein gutes Zeichen für eine Qualität... geschweige von der Klangqualität...

Screwdriver - Subwoofer Test
Die Endstufe sollte Regler haben, mit denen die Eigenschaften verändert werden können. So kann man die Qualität noch verfeinern und auf die Musikrichtung abstimmen.

     3. Wo willst du deinen Sub verbauen?

Der Platz ist immer eine spannende Frage. Früher war es total modern den Kofferraum bis obenhin mit einem Subwoofer zuzubauen, aber heutzutage geht der Trend eher in Richtung Klasse statt Masse. Deswegen gibt es platzsparende Varianten (aktive Subwoofer), die sich spielend leicht unter dem Beifahrersitz oder in der Reserveradmulde einbauen lassen. Im Gegensatz nehmen passive Subwoofer Platz im Kofferraum weg. Dafür bringen sie viel mehr Bass mit sich. Für das Gehör gibt es bei der Platzwahl wenig Unterschiede, weil das Gehör kann niedrige Frequenzen nicht orten. Wählst du den Kofferraum kannst du dir gleich überlegen, wie viel Platz du im Tausch gegen guten Bass hergeben willst. Denk aber daran, wenn du einkaufen gehst oder ein Kinderwagen in den Kofferraum soll, muss die Membran geschützt sein und der Sub lässt sich nicht einfach jedes mal ein- und ausbauen. Mittlerweile hat Audiotec Fischer sogar den Match PP 7S-D entwickelt, der in die Reserveradmulde passt und an jeden Autoradio spielend leicht an- und ausgesteckt werden kann, ohne dabei Rückstände am Auto zu hinterlassen.

     4. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?

Nun kommen wir noch zum Thema Geld. Wie auch in vielen anderen Bereichen gilt: "Wer billig kauft, kauft doppelt". Qualität kostet ihren Preis, ist es aber über lange Zeit wert. Da bei günstigen Varianten die Lebenszeit ziemlich kurz ist, kannst du schlimmstenfalls deinen Subwoofer alle paar Jahre austauschen. Bei qualitativ hochwertigen Subs hingegen, kannst du ihn für die nächsten Autos auch noch einsetzen. Als Richtwert kann man sagen, dass du unter 100 € fast nichts gutes findest. Es gibt immer einige wenige Ausnahmen, aber in unserem Subwoofer Test haben wir den klaren Unterschied gemerkt. Kommst du in einen Bereich um die 150-200 € geht es los interessant zu werden. Hier findest du bereits das ein oder andere Schmankerl, aber musst ebenfalls bei der Wahl aufpassen. Auf der sicheren Seite bist du ab 300 €. Hier kommen wir zu den hochwertigen Subwoofern, die dir eine lange Zeit erhalten bleiben. Sie spielen einen besseren Klang, sind toll verarbeitet und haben auch eine lange Lebenszeit. In unserem Subwoofer Test haben wir natürlich sehr viel Wert auf hohe Qualität, guten Klang und ausreichenden Bass geachtet.

Turn up the VOLUME!

Der Subwoofer kann seine volle Leistung nur entfalten, wenn er optimal abgestimmt ist zum Zubehör. Sind diese nicht gut miteinander abgestimmt, würde er zwar trotzdem spielen, aber nicht mit voller Leistung. Hier ist die Liste mit allen Komponenten:

 

  • Autoradio
  • Autobatterie
  • Stromkabel
  • Endstufe
  • Kondensator (ab 500 Wrms ein Muss)

Subwoofer Auto Grün

Vor dem Kauf sollte das Autoradio überprüft werden, ob es einen Ausgang für den Sub gibt. Denn die meisten Standard-Autoradios vom Autohersteller besitzen keinen eigenen Ausgang und der Sub kann somit nicht angesteckt werden. Eine weitere Standardkomponente, die vom Hersteller zu schwach sein wird, ist die Autobatterie. Für kleine Subs reicht diese im Normalfall aus, aber bei Stärkeren empfiehlt es sich eine bessere Autobatterie einzubauen. Die Stromkabel immer gut befestigen und den Durchmesser an die Leistung anpassen. Es kann nichts Schlimmeres passieren, als wenn sich eine Klemme des Stromkabels löst und es zu einem Kurzschluss oder Kabelbrand kommt. Die letzte Pflichtkomponente ist die Endstufe. Sie soll mehr Wrms haben als der Subwoofer, sonst bekommt der Sub nicht genügend Leistung um die Membran ordentlich zum Schwingen zu bringen. Bei einem Subwoofer ab 500 Wrms ist ein Kondensator (Powercap) eine Pflichtkomponente. Der Kondensator macht nichts anderes, als sich mit Strom aufladen und sobald eine Spannungsspitze kommt, gibt er den Strom ab. Das entlastet die Autobatterie und verbessert die Leistung. Die Batterie wird es dir auch danken, wenn du einen Kondensator unter 500 Wrms verwendest. Übrigens du hast sicher schon einmal gesehen, dass bei einem Auto die Scheinwerfer zum Flackern angefangen haben, wenn gerade ein Bass spielt, dass hat meistens etwas mit einem fehlenden Kondensator oder zu schwachen Stromkabeln zu tun.

Bei jedem Testbericht von unserem Subwoofer Test findest du die empfohlenen Komponenten am Ende.