Heimkino mit Subwoofer – Tipps für das Cinema-Feeling in den eigenen vier Wänden

Heimkino mit Subwoofer – Tipps für das Cinema-Feeling in den eigenen vier Wänden

Photo by Jeremy Yap, CC0 Public Domain

Mit der heutigen Technik kann der Traum vom Heimkino in den eigenen vier Wänden Wirklichkeit werden. Beamer und Leinwand oder auch der XL-Flatscreen sorgen für ein gutes Bild, während der richtige Subwoofer mit der passenden Anlage die Filmaction, Konzertmusik oder die Jubel der Sportveranstaltung gefühlt ins eigene Wohnzimmer bringt. Wer den Raum entsprechend gestaltet und die richtige Ausstattung auswählt, wird sich bei Pistolenschüssen in James Bond ducken, bei knarrenden Türen in The Conjuring umdrehen und beim Torschuss mit den Fans im Stadion aufspringen. Bei der Gestaltung des Heimkinos ist Perfektion gefragt. Um nachträgliche Veränderungen und Ärgernisse zu vermeiden, sollte von Schritt eins auf beste Ausführung geachtet werden. Die nachfolgenden Tipps sollen dabei helfen.

Der Subwoofer

Um ein echtes Kinofeeling in den eigenen vier Wänden zu kreieren, muss ein qualitativer Subwoofer her. Nur mit der entsprechenden Technik können die satten Bässe wie im Kino auch zuhause erzeugt werden. Wer die richtige Ausstattung auswählt, Subwoofer und Lautsprecher korrekt kalibriert und auf die entsprechende Platzierung achtet, kann sich auf wummernde Bässe freuen. Die Raumklangformate Dolby Digital und DTS sorgen im Film durch einen eigenen Kanal für tieffrequentierte Effekte für einen guten Sound, der mithilfe des Subwoofers erzeugt werden kann. Für das Heimkino sollte möglichst ein schwerer Subwoofer mit einem Durchmesser von 25cm gewählt werden, um Eigengeräusche zu vermeiden. Ob es der aktive oder passive Subwoofer sein soll, hängt von der eigenen Präferenz ab, da beide ihre Vor- und Nachteile besitzen. Entsprechend der Raumgröße kann eine 2.1-, 5.1- oder 7.1-Anlage gewählt werden, die das Filmerlebnis besonders lebensecht werden lässt. Bei einem größeren „Kinosaal“ kann man sich mit einer 11.2-Anlage, das heißt elf Lautsprecher und zwei Subwoofer etwas ganz Besonderes leisten. Jeweils muss darauf geachtet werden, dass der Receiver auch die entsprechende Leistung erbringen kann. So wir das räumliche Klangerlebnis erschreckend lebensnah.

Das Bild

Cinema

Photo by Futbol TV, CC BY-SA

Für alle Fans des guten Klangs wird zwar der richtigen Tontechnik im Heimkino eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt, dennoch muss auch die zweite Komponente bestmöglich erfüllt werden: Das Bild. Optimal eignet sich hier der Beamer mit einer Leinwand. Entsprechend des Raums kann hier die Leinwandgröße gewählt werden. Das Verhältnis der Leinwandbreite zur Tiefe des Raums sollte etwa 1:1,5 betragen. Das bedeutet bei einer Raumtiefe von sechs Metern darf die Leinwand vier Meter umfassen. Wer sich seine Freunde einlädt, um gemeinsam Fußball zu gucken und mit den größten und aufregendsten Momenten der Fußball-WM mitzufiebern, wer mit anderen Serienfans einen Game-of-Thrones-Marathon hinlegen möchte oder wer sich ein Live-Konzert der Lieblingsband ansehen möchte – mit der richtigen Leinwand findet die Action gefühlt im eigenen Wohnzimmer statt.

Die Raumgestaltung

Sich die Technik für das eigene Heimkino auszusuchen, macht zwar jede Menge Spaß, doch es ist nicht nur die elektronische Ausstattung, die die Qualität eines Heimkinos ausmacht. Die Raumakustik ist mehr als nur ein kleines Detail, mit dem das optimale Kinoerlebnis steht und fällt. Selbst die teuersten Boxen werden nicht den gewünschten Klang bringen, wenn das Zimmer voller glatter und harter Oberflächen einen störenden Hall erzeugt. Im Allgemeinen sind weiche Materialien zu bevorzugen, sodass ein Teppich, weiche Polstermöbel sowie Vorhänge für eine gute Klangkulisse sorgen. Zwischen Sofa und Wand sollte ein Spalt Platz sein, der Subwoofer sollte Füße haben und nicht in der Ecke stehen, zudem sollten Einrichtungselemente gewählt werden, die den Schall in verschiedenen Frequenzbereichen absorbieren und für Diffusion sorgen. Hierzu eignen sich Pflanzen und auch offene, gefüllte Bücherregale. Boxen sollten zudem in einer Symmetrie angeordnet werden. Dies bedeutet, dass auf beiden Seiten der Abstand zur Wand in etwa gleich sein sollte. Zuletzt sollte sich das Zimmer möglichst gut abdunkeln lassen, damit Lichteinfall nicht störend auf das Bild auf der Leinwand wirkt. Es hat schließlich einen Grund, dass ein Kino in der Regel keine Fenster hat.

Das Heimkino in den eigenen vier Wänden ist schon lange nicht mehr nur eine Traumvorstellung, sondern mit der heutigen Technik schnell umsetzbar. Zu empfehlen ist es, von Anfang an auf die Details zu achten, um nicht im Nachhinein Qualitätseinbußen hinzunehmen oder Nachjustierungen und Umbauten anzustellen. Der entsprechende Subwoofer, gepaart mit den Lautsprechern und einer Leinwand, die sich für die gewünschten Zwecke und den Raum eignen machen die technische Ausstattung aus. Nur wenn der Raum auch optimal eingerichtet und gestaltet ist, kann diese ihre volle Leistung entfalten. Ist alles eingerichtet, wird der Film- oder Fußballabend garantiert zum Erfolg.